„Förderverein KiTa St. Thomas“ gestaltet die Sendung Plattenkiste von NDR 1 Niedersachsen

Die RAPPELKISTE zu Gast bei NDR1-Moderator Michael Thürnau von der Plattenkiste

Viel zu erzählen gab es in der Sendung „Plattenkiste“ bei NDR 1 Niedersachsen. Am 25. Januar zwischen 12 und 13 Uhr unterhielten sich Julia-Marie Meisenburg, Katja Meier-Wiedenbach und Katharina Freese mit Moderator Michael Thürnau über die Arbeit des Fördervereins der KiTa St. Thomas.

Die evangelische Kindertagesstätte St. Thomas, gelegen im hannoverschen Stadtteil Oberricklingen, wurde 1953 gebaut. Inzwischen ist das Gebäude in die Jahre gekommen, und es gibt vieles zu tun. Derzeit besuchen knapp 100 Kinder verschiedener Nationalitäten die Einrichtung, darunter viele Flüchtlingskinder. Vor allem ein Bewegungsraum, in dem die Kinder toben und spielen können, fehlt. Der alte, im Keller gelegene Raum musste 2011 aus Brandschutzgründen geschlossen werden. Seitdem gibt es nur eine provisorische Lösung. Wie wichtig Bewegung für die Kinder ist, betont Katja Meier-Wiedenbach. Zuhause fehlt für viele Kinder oftmals der Platz oder die Möglichkeit sich zu bewegen, für den Sportverein die finanziellen Mittel. In der KiTa können die Kleineren sich ausprobieren, ihren Körper kennen lernen und ihre motorischen Fähigkeiten verbessern, während die Größeren einen Ausgleich zum oft bewegungsarmen Schulalltag haben. Zudem kommen die Kinder auch über sprachliche Barrieren hinweg in Kontakt miteinander und lernen spielerisch die Regeln des Zusammenseins.

Der Förderverein der KiTa St. Thomas hat es sich zum Ziel gesetzt, einen neuen Bewegungsraum für die Kinder zu schaffen. Im nächsten Monat wird nun endlich die barrierefreie „Rappelkiste“ eröffnet. Auf 120 Quadratmetern können die Kinder sich dann bewegen und toben. Mehrere Jahre haben die Planungen und der anschließende Bau des neuen Bewegungsraumes gedauert, rund 450.000,- € mussten dafür aufgebracht werden, berichtet Katharina Freese, die auch die Architektin des neuen Gebäudes ist. Den Großteil der Summe hat der Träger der Kindertagesstätte, der Stadtkirchenverband, zur Verfügung gestellt. Die fehlenden 150.000,- € wurden in den letzten drei Jahren vom Förderverein gesammelt. Nun, kurz vor der Eröffnung, fehlen nur noch 4.000,- €, um die letzten Spielgeräte für die Kinder kaufen zu können. Für die Schaukelanlage wünschen sich die Kinder noch ein Schwebetuch und eine Nestschaukel, auch Fallschutzmatten müssen noch angeschafft werden.

Julia-Marie Meisenburg ist stolz, dass es dem Förderverein durch die Unterstützung so vieler Menschen gelungen ist, die Idee der „Rappelkiste“ zu realisieren. Die Liste der Förderer ist lang; darunter sind Nachbarn, die Straßenfeste organisiert und Kuchen gebacken haben, aber auch Spender über die Grenzen Hannovers hinweg aus ganz Deutschland. Auch die Kinder haben engagiert beim Sammeln des Geldes geholfen. Sie malten Bilder oder verkauften Postkarten und Quittengelee auf Festen, bestritten Sponsorenläufe, sangen ein Spendenlied und vieles mehr. Als nächstes Projekt steht die Gestaltung des Außengeländes auf dem Plan, daher freut sich der Förderverein über weitere Unterstützer und Spenden.